Trainingscamp Waginger See, 9.-16. Mai 2015

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Wir haben die diesjährige Wasserarbeitssaison mit einem Trainingscamp am Waginger See begonnen.

Der Waginger See liegt in einer wunderschönen ländlichen Gegend im deutschen Bundesland Bayern. Die Gastgeberfamilie hat uns sehr freundlich aufgenommen und uns eine perfekte Infrastruktur zur Verfügung gestellt: Trainieren durften wir an einem breiten Uferabschnitt, an welchem Hunde normalerweise nicht erlaubt sind, unsere Neoprenanzüge konnten wir in einem beheizten Raum zum Trocknen aufhängen und für unser leibliches Wohl am Abend sorgte das Team des Restaurants auf dem Campingplatz. Das Restaurant hat extra für unsere Gruppe ein paar Tage früher den Saisonbetrieb aufgenommen und versorgte uns mit einer grossen Auswahl an köstlichen Gerichten. Auch der Wettergott meinte es gut mit uns. Nach einem im wahrsten Sinne des Wortes stürmischen Beginn in die Trainingswoche am Sonntag, mit Regen und heftigem Wind,  besserte sich das Wetter am Montag schlagartig und zeigte sich von der sonnigen Seite. Die Trainingsbedingungen waren für den Rest der Woche ideal, nie zu warm und auch nie zu kalt.

 

Lauter gutgelaunte und motivierte SeeRettungsHündeler fanden sich jeden Morgen am Seeufer zur gemeinsamen Wasserarbeit ein. Jedes Team hatte sich verschiedene Ziele für die Trainingswoche gesetzt und jeden Tag intensiv daran gearbeitet - mit deutlich sichtbaren Fortschritten! Und nachdem zu Beginn der Woche teilweise noch Hektik und hörbare Unruhe von einzelnen Hunden - manche nennen es Bellen ;-) - zu vernehmen war, wurden sowohl die Hundeführer als auch die Hunde von Tag zu Tag ruhiger und konzentrierter. Das tägliche gemütliche Zusammensitzen nach getaner Arbeit, mit Trainingsrückblick und Austausch über die Highlights des Tages, schweisste die Gruppe noch mehr zusammen.

 

Für mich war die Woche am Waginger See gleichzeitig der Einstieg in die Übungsleitertätigkeit beim SeeRettungsHund. Es war eine wahre Freude, die einzelnen Teams Tag für Tag zu begleiten, zu unterstützen, wo nötig Tips zu geben und die erzielten Fortschritte „live“ mitzuverfolgen. Es ist immer wieder verblüffend zu sehen, was eine kleine Änderung im Aufbau einer Übung für positive Auswirkungen haben kann! An dieser Stelle möchte ich mich auch noch einmal bei Béatrice Jordi und Gerhard Käser fürs Vertrauen in meine Arbeit bedanken und bei allen SeeRettungsHündelern, dass sie mich als Übungsleiterin so positiv aufgenommen haben! „Es fägt mega mit Öich!“ J

 

Für den SeeRettungsHund

Nicole Schmied

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